Bekenntnisse

Was ich mag, was ich nicht mag. Carolina Müller Möhl, Politologin und Investorin.

Was ich mag:
Meine Familie. Persönlichkeiten mit Meinungen, mit einer Haltung. Bach's wohltemperiertes Klavier und Abbey Lincoln's Vocal Jazz. Freiraum für sich selbst und für andere. Begegnungen, Vielfalt und Peter Bieries Gedanken im «Nachtzug nach Lissabon». Leidenschaft für das, was man tut. Die Stille der Natur, aber auch das pulsierende Leben in Hanoi, Shanghai und New York. Gregory Crewdson's Fotokunst. Empathie. Interesse am lebenslangen Lernen. Mut zu Wikipedia. Alice Schwarzers Vorarbeit. Humor. Willenskraft. Differenziertheit. Filme wie «Dancer in the dark» weil sie auch die weniger Sensiblen wachrütteln. Fairness. Meine Familie.

Was ich nicht mag:
Vorurteile. Jede Gewalt. Reaktionäres Denken und vor allem reaktionäres Handeln. Meinen Qtek, weil er mich in den entscheidenden Momenten im Stich lässt. Arroganz und Ignoranz. Die Nebelglocke über Zürich und die ständigen Optimisten. Unterdrückung. Thesenjournalismus wider besseres Wissen. Laisser faire auch und gerade in der Erziehung. Engstirnigkeit, Schubladendenken und Bünzlis aller Art. Vorurteile.

© 2006 «Das Magazin»

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