mmf GOES AFRICA

Der eine unserer Partner, die elea Foundation, bekämpft als soziale Investorin mit unternehmerischen Mitteln prekäre Armutsverhältnisse. Zwei Projekte in Afrika werden seit 2020 von der mmf unterstützt:

 

In Südafrikas Townships engagieren wir uns mit dem Projekt Amazi für die soziale, wirtschaftliche und finanzielle Eigenständigkeit von Frauen, vorrangig alleinerziehenden Müttern. Auch in den Townships Südafrikas ist die Nachfrage nach «Beauty» gross und so hat sich Amazi zum Ziel gesetzt, motivierte Frauen zu Beauty-Unternehmerinnen auszubilden. Die qualifizierten Frauen werden im Anschluss an ihre Ausbildung in den Amazi-Salons angestellt oder eröffnen ihren eigenen Beautysalon. Als Unternehmerinnen sind sie finanziell eigenständig, sozial unabhängig und werden zu erfolgreichen Vorbildern für andere Frauen in den Townships. Frauen mit einem regulären Gehalt sind für ihre Kinder in Ausbildung, weitere Familienmitglieder, die Community und die Gesellschaft per se von sehr grosser sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung.

 

Smart Dukas ist das zweite Projekt, welches die mmf mit der elea Foundation in Afrika unterstützt. Örtliche Einzelhändler/innen im Grossraum Nairobi (Kenia), erhalten eine Weiterbildung und betriebswirtschaftliches Coaching. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ihrer lokalen Umgebung eine breite Palette an wichtigen Produkten zur effektiven Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation zu verkaufen. Durch unsere Unterstützung werden 1. lokale Gemeinschaften gestärkt, sie werden 2. mit zweckdienlichen Produkten versorgt, es wird 3. eine Abwanderung in die Zentren eingedämmt und es erhalten 4. Kleinstunternehmer ein höheres wirtschaftliches Einkommen. Eine Win-win-win Situation für alle Beteiligten.

 

 

Unser zweiter Partner in Sachen mmf goes Africa  heisst Space for Giants. Im Zentrum ihrer Bemühungen steht der Klima-, Landschafts- und Artenschutz, wie auch die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der lokalen Bevölkerung. Space for Giants hat sich der friedlichen Koexistenz von Mensch, Tier und Natur in mehreren afrikanischen Länder  verschrieben. Unter anderem werden mittels des Aufbaus eines weitläufigen Zaunes Elefanten auf ihren Wanderungen über Staatsgrenzen hinweg umgelenkt und damit von Landwirtschaftsflächen ferngehalten; gleichzeitig können Nomaden mit ihren Viehherden den Zaun passieren. So sind Elefanten einerseits und Menschen andererseits geschützt. Zeitgleich bemüht sich Space for Giants Wilderer zu Ranger auszubilden. Als Ranger erhalten sie ein geregeltes Einkommen für sich und ihre Familien und schlachten nicht weiter grauenvoll geschützte Wildtiere ab. Space for Giants bietet der einheimischen Bevölkerung zudem Bildungsprogramme an, die die Bedeutung der Elefanten für das Ökosystem, wie auch für einen einträglichen und nachhaltigen Tourismus vermitteln. Diese Verbindung von Naturschutz und die daraus entstehenden wirtschaftlichen Perspektiven für die Bevölkerung sind überzeugend.

 

 

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